Kinderfahrräder

Auch bei Kindern ist das Fahrrad fahren ein Garant für einen gesunden Ausgleich. Wer darüber nachdenkt, ein Kinderfahrrad zu erwerben, der sollte auf verschiedene Dinge achten.

Stützräder an einem Kinderfahrrad helfen dem Kind das Gleichgewicht zu halten

Stützräder an einem Kinderfahrrad helfen dem Kind das Gleichgewicht zu halten

Ein Kinderfahrrad unterscheidet sich deutlich von einem Erwachsenenfahrrad. Das Kinderfahrrad soll nicht nur passen, sondern gleichzeitig robust und straßentauglich sein. Schließlich soll das Fahren nicht zur Qual werden, sondern lange Spaß machen. Auch bei einem Kinderfahrrad spielt die Rahmenhöhe eine Rolle. Diese richtet sich nach der Größe und dem Alter des Kindes. Um die richtige Rahmenhöhe für ein Kinderfahrrad zu ermitteln, sollten sie die Schrittlänge ihres Kindes messen. Es gibt mittlerweile Empfehlungen für bestimmte Altersklassen, dennoch ist die Größe individuell und sollte deshalb immer gemessen werden. Soll ihr Kind auf dem Kinderfahrrad fahren lernen, dann ist es sinnvoll, sich Stützräder zu besorgen, da es nicht von Anfang das Gleichgewicht halten kann.

Die Stützräder sind individuell einstellbar und können somit den Fortschritten des Kindes angepasst werden. Wenn ihr Kind noch zu klein ist, um alleine auf einem Kinderfahrrad zu sitzen, bieten sogenannte Spielfahrräder eine echte alternative. Sie sind so konstruiert, dass sie Kleinen mit den Füßen auf den Boden kommen und sich selbst fortbewegen können. Ab ca. 6 Jahren kann man dazu übergehen, ein Kinderfahrrad zu kaufen, das man auch auf der Straße benutzen kann. Eine Körpergröße von 120 cm und eine Schrittlänge (Innenbeinlänge) von ungefähr 53 cm ermöglichen das Fahren auf einem 20-Zoll-Fahrrad. Hier sollte man auf Qualitätsmerkmale achten wie die individuelle Einstellung von Lenker- und Sattelhöhe, da die Kinder sich ja noch im Wachstum befinden. In diesem Fall sollte man 2–3 Jahre Freude mit dem Kinderfahrrad haben. Man sollte stets darauf achten, dass das Kind auf dem Fahrrad eine ergonomisch sinnvolle Position einnehmen kann. Wenn das Kind einmal soweit ist, dass es sicher im Straßenverkehr mit seinem Fahrrad umgehen kann, ist es möglich, auf einen sogenannten Knabenrahmen umzusatteln. Dieser hält größeren Belastungen stand und kann auch im Gelände gut gefahren werden.

Die Rahmengröße bei diesem Kinderfahrrad beträgt 24 Zoll. Wichtig ist, dass die Kugellager hochwertig sind und die Schraubverbindungen einen soliden Eindruck machen. Für eine Altersgruppe ab 6 Jahren kann eine Gangschaltung durchaus sinnvoll sein. Die Strecken werden anspruchsvoller und Kinder probieren sich gerne aus. Das Fahrrad muss über Reflektoren, Licht und gute Bremsen verfügen, sonst ist es als Kinderfahrrad nicht geeignet. Und natürlich sollte das Kind einen Helm tragen.

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