Fahrradhelme im Test

Es wird immer wichtiger, dass die einzelnen Helme einem Fahrradhelm-Test unterzogen werden, denn nur so kann eine gleichbleibende Qualität gesichert werden. Ein guter Kopfschutz beim Fahrradfahren kann leben retten. Besonders wichtig ist solch ein Schutz für Kinder, die oftmals noch nicht sicher im Straßenverkehr unterwegs sind. 

Nur Helme, die regelmäßig einem Fahrradhelm-Test unterzogen werden bieten echte Sicherheit

Nur Helme, die regelmäßig einem Fahrradhelm-Test unterzogen werden bieten echte Sicherheit

Um herauszufinden, welcher Fahrradhelm am sichersten ist, führen unterschiedliche Firmen einen Fahrradhelm-Test durch. Dieser gibt nicht nur Aufschluss über das Preis-Leistungs-Verhältnis, sondern erläutert auch Dinge, die beim Kauf zu beachten sind. Vor allem sind das Schlagbelastbarkeit, Sichtbarkeit im Straßenverkehr, Handhabung, Halt am Kopf und die Belüftung des Helms. Mittlerweile gibt es verschiedene Firmen, die einen Fahrradhelm-Test durchführen. Der ADAC führt regelmäßig einen Fahrradhelm-Test durch, dabei werden die unterschiedlichsten Modelle aus Verbrauchermärkten und Warenhäusern getestet. Der ADAC testet nicht nur Fahrradhelme, die die DIN EN 1078 Norm erfüllen, sondern führt auch einen Fahrradhelm-Test bei Helmen durch, die noch keinen Tests unterzogen wurden. Die Testkriterien sind in der DIN EN 1078 genauestens aufgeführt.

Darüber hinaus werden außerdem acht verschiedene Schlagtests durchgeführt. Bewertet wird am Ende vom Fahrradhelm-Test die maximale Beschleunigung aus allen acht Prüfungen. Dabei hat die DIN EN 1078 bei Fahrradhelm-Tests folgende Richtwerte festgelegt: Bei 250 g gibt es die Note 4,6. Die Bestnote bei einem Fahrradhelm-Test liegt bei 0,6 bei einer Beschleunigung von 130 g. Beim Abstreiftest ist es ähnlich wie bei einer Schulaufgabe, Note 1 bedeutet bestanden und Note 5 nicht bestanden. Auch die Stiftung Warentest führt regelmäßig einen Fahrradhelm-Test durch und liefert somit einen großen Beitrag zum Schutz im Straßenverkehr. Jährlich stellt die Stiftung Warentest die Ergebnisse aus dem Fahrradhelm-Test vor. Dabei wurde festgestellt, dass die sogenannten City Helme keine ausreichende Kopfbelüftung gewährleisten. Die richtige Kopfbelüftung ist äußerst wichtig, um nicht einen Hitzestau zu erleiden.

Um einen Unfall zu simulieren, wird bei einem Fahrradhelm-Test ein Aufprall aus 1,5 m Höhe auf einen flachen und kantigen Sockel durchgeführt. Hierbei wird die Stoßdämpfung getestet. Der Fahrradhelm-Test hat ergebenen, dass die Aufprallwucht dem Schlag eines Profiboxers gleicht und damit eine schwere Gehirnerschütterung zur Folge haben kann. Deshalb wurden die Modelle KED Sky Two, MET, Camaleonte Executive, Cratoni C-Air youth und Profex Vegas Prinzess abgewertet. Um wirklich Sicherheit garantieren zu können, fordert die Stiftung Warentest in ihren Fahrradhelm-Test von den Helmen mehr als von der Norm vorgeschrieben. Des Weiteren wird in einem Fahrradhelm-Test geprüft, ob der Helm gut auf dem Kopf sitzt. Hier haben die Hersteller eine Universaleinstellung gefunden, da keine Probleme in diesem Bereich gefunden wurden. Viele Firmen führen auch einen betriebsinternen Fahrradhelm-Test durch. Der absolute Testsieger ist der Met Helm Aliseo. Na dann, gute Fahrt.

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